beschlossen
Neues Feuerwehrgerätehaus Satrup / Esmark-Rehberg
Worum geht es
Die Ortsfeuerwehren Satrup und Esmark-Rehberg sollen ein gemeinsames neues Gerätehaus bekommen. Der Standort liegt hinter dem Bauhof an der neuen Südumfahrung; der BebauungsplanBebauungsplanDer Bebauungsplan legt für ein bestimmtes Gebiet verbindlich fest, was dort gebaut werden darf – wie hoch, wie dicht, wo Straßen und Grünflächen liegen – und gilt als Satzung für alle.Mehr dazu → Nr. 23 setzt die Fläche dafür als Gemeinbedarfsfläche Feuerwehr fest.
Grundlage ist der Feuerwehrbedarfsplan 2026, den die Gemeindevertretung im April 2026 beschlossen hat. Er schlägt vor, die beiden Wehren zusammenzuführen und für Satrup ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) zu beschaffen – den Kauf hat die Gemeindevertretung bereits im Dezember 2025 beschlossen.
Der Neubau ist eine Maßnahme der StädtebauförderungStädtebauförderungMit der Städtebauförderung unterstützen Bund und Land Gemeinden dabei, ihren Ort und wichtige Einrichtungen zu erneuern – in der Regel tragen sie zwei Drittel der förderfähigen Kosten, die Gemeinde ein Drittel.Mehr dazu →. Am 6. Oktober 2026 hat die Gemeindevertretung einstimmig beschlossen, das Gerätehaus als Modulbau mit einem Generalunternehmer zu errichten. Die Kosten liegen bei rund 3,5 Millionen Euro, der Eigenanteil der Gemeinde bei rund 1,17 Millionen Euro. Der Förderantrag soll bis Ende 2027 gestellt werden, die Umsetzung ist für 2027 bis 2029 geplant.
Parallel hat die Gemeinde prüfen lassen, wie die Gerätehäuser bei einem Stromausfall versorgt werden können. Ergebnis: Eine große Lösung mit Photovoltaik und Speicher trägt sich nicht. Stattdessen wird eine Grundversorgung mit Notstromaggregaten vorbereitet; der Neubau wird als künftig voll versorgter Hauptstandort eingeplant.
Kennzahlen
- rund 3,5 Mio. €
- rund 1,17 Mio. €
- Modulbau
- 2027 bis 2029
- 06.10.2026, einstimmig
Wie es dazu kam
Jede Station mit Gremium, Datum und Vorlagen-Nummer.
- Verwaltung / Gemeindevertretung
Integriertes Entwicklungskonzept: Maßnahme 08 „Neubau Feuerwehrgerätehaus Satrup/Esmark-Rehberg“ mit 3,824 Mio. € (davon 2,543 Mio. € Förderung), Grunderwerb 200.000 €
- Gemeindevertretung
Aufstellungsbeschluss B-Plan 23 + 18. FNP-Änderung (Gemeinbedarfsfläche Feuerwehr)
- Gemeindevertretung
Entwurfsbeschluss B-Plan 23 mit Baugrundgutachten (Bodenaustausch nötig)
- Gemeindevertretung
18. FNP-Änderung abschließend beschlossen (Datum korrigiert 09.10.2026)
- Gemeindevertretung
17/0579: Kauf HLF 20 für die Ortswehr Satrup (Ersatz für über 25 Jahre altes TLF 16/25, nur 60 von 192 Fahrzeugpunkten), Kostendeckel 582.000 € inkl. Beladung, Vorführfahrzeug bevorzugt, Mittel im Haushalt 2026, Kreisförderung 15 %+5 %
- Gemeindevertretung
17/0623: Feuerwehrbedarfsplan – erster Beratungsversuch
- Gemeindefeuerwehr / Verwaltung
Feuerwehrbedarfsplan Stand 24.03.2026 mit Beschlussvorschlag: HLF 20 Satrup, Mitgliederwerbung, Fusion Satrup + Esmark/Rehberg
- Gemeindevertretung
Feuerwehrbedarfsplan 2026 (17/0623), zweiter Anlauf
- Gemeindevertretung
SPD-Antrag „Autarkie der Feuerwehrgerätehäuser“ (17/0648): Verwaltung prüft die Machbarkeit mit belastbaren Zahlen
- Gemeindevertretung
Bericht der Verwaltung: Die Ausschreibung für das Gerätehaus soll zeitnah erfolgen; parallel werden neue Sirenen installiert
- Ausschuss für Planung, Infrastruktur und Umwelt
Vorberatung „Autarkie der Feuerwehrgerätehäuser“ (17/0695): Eine große Lösung mit Photovoltaik und Speicher trägt sich nicht; stattdessen Grundversorgung mit Aggregaten vorbereiten, Neubau als künftig voll versorgter Hauptstandort
- Gemeindevertretung
Umsetzung als Modulbau mit Generalunternehmer im Rahmen der Städtebauförderung: rund 3,5 Mio. €, Eigenanteil der Gemeinde rund 1,17 Mio. €, Förderantrag bis Ende 2027, Umsetzung 2027 bis 2029 (16/0958-01)
- Gemeindevertretung
Autarkie der Gerätehäuser (17/0695): Prüfergebnis zur Kenntnis genommen; die Verwaltung bereitet mit der Wehrführung eine Grundversorgung mit Notstromaggregaten vor, der Neubau wird als künftig voll versorgter Hauptstandort einbezogen
Meine Position
Ich stehe hinter dem Neubau. Der Feuerwehrbedarfsplan zeigt, wie groß der Nachholbedarf in Satrup ist. Der Modulbau mit einem Generalunternehmer ist aus meiner Sicht ein guter Weg, Kosten und Zeitplan im Griff zu behalten. Ich achte darauf, dass offene Kostenpunkte früh auf den Tisch kommen, etwa der Bodenaustausch am Standort.